Club AARS

Verein der Freunde der Felsbilder der Sahara - gegründet 1991 in Frankreich
- Association des amis de l´art rupestre saharien (AARS ).
Dieser Verein ist ein Treffpunkt für alle Liebhaber der saharischen Felsbilder.
 - Seine Aufgabe ist es, die Funde einer früheren Kultur aufzuzeichnen und zu erhalten.
 

Jean-Loïc Le Quellec, Präsident   
Sylvia Donon, Sekretärin
Jean Claude Friquet, Schatzmeister
 

AARS ist Mitglieder von IFRAO (International Federation of Rock Art Organisation)

•  Kontakt •

•  Mitgliedschaft •

Die internationalen Mitglieder haben den verschiedensten Hintergrund - z. B.: Touristen, die nach einem einmaligen Besuch nach Jabbaren (Südalgerien) von einer Rückkehr träumen. Reisende, die mit dem Werk von Henri Lhote in der Hand zu Fuss den Oued Djerat entlang gegangen sind, um endlich sich dann im Schatten der Palmen von Nafeg auszustrecken. Forscher, die während ihrer Ferien die ganzen Oueds von Messak Mellet (Fezzan) bereist haben, um dort mysteriöse Formen und enigmatische Symbole zu entdecken; nachträglich werden sie den Rest des Jahres beim Studieren und beim Ordnen ihrer Fotos verbringen, sowie eventuell Karten von den Fundplätzen herstellen
Jeder von uns sieht Felsbilder auf seine Art. - Manche interessieren sich für die Geschichte der Kunst, manche für die Prähistorie, für die Paläoethnologie, für die Ufos. Andere haben nie die Sahara besucht, kennen aber viele Bücher, die die faszinierenden Rätseln von der Entstehung der Felsbilder beschreiben. Bei den jährlichen Treffen im späten Frühjahr, die abwechselnd in Frankreich, Italien und Deutschland stattfinden, gehört neben ernster Arbeit in Form von Vorträgen und Diskussionen hauptsächlich der Austausch von Erfahrungen. Mancher namhafte Wissenschaftler nahm bisher an den Tagungen teil, so sind die Namen von Galand, Leclant sowie von den verstorbenen Monod und Krzyzaniak zu erwähnen.
Das gemeinsame Interesse und die Passion für die Felsbilder läßt die nationalen Gefühle und manche Hemmungen verschwinden und es entsteht spontan echte Kameradschaft und der Wille gemeinsam zu arbeiten. Manche Mitglieder glauben, dass die glücklichsten Momente der Tagungen sich in einem Gespräch bei einem guten Essen in einem Restaurant (sich) verbringen lassen, um Erinnerungen und Gedanken auszutauschen. Vom Atlantik bis zum Roten Meer, vom Mittelmeer bis zum Niger-Fluss und zum Tschadsee, haben die Autoreifen und die Fussspuren der Mitglieder die Wüstenoberfläche aufgerauht, doch die Sahara bleibt unverletzt, da der Wind alles wieder löscht und auch für die nächsten Besucher steht die Neuentdeckung offen!

∆ Seitenanfang ∆

Home | AARS | Deontologie | Publikationen | Felskunst | Club AARS | Links |
Letzte Aktualisierung den 27.05.2010